EXP FUN: Zeit für Kultur

Roboter trifft Kunst?

Beim Thema Kunst & Kultur führt in Linz kein Weg am Ars Electronica Center vorbei. Am Donnerstag waren wir bei der Ausstellungs-Eröffnung „Kreative Robotik“ in eben diesem.

Was wir dort entdeckt und Neues gelernt haben, möchten wir euch kurz zeigen.

aec

Unsere Top 3 der spannendsten Exponate seht ihr im folgenden Beitrag.

Print a Drink

Eines der wohl spannendsten Ausstellungsstücke war der Print a Drink Roboter samt dahinterliegendem Konzept. Dabei wird erstmals mittels Flüssigkeit das bereits bekannte 3D Druckverfahren genutzt, um in flüssigen Lebensmittel – wie z.B. Cocktails – ein Bild oder ein Logo zu drucken. 😯

print-a-drink-kuka

Das Konzept bedient sich Techniken der Molekulargastronomie. Die feinen Öltropfen erinnern an Bubble Tea – allerdings nur vom Aussehen – und sind nicht nur genießbar sondern richtig schmackhaft.

print-a-drin-in-hand

Die Tropfen scheinen im Glas zu schweben und vermengen sich nicht, selbst wenn man das Glas schwenkt.

Fluxuri

Ein Bild aus Pailletten können nicht nur die Besucher zaubern, wenn sie Finger anlegen wollen. Auch ein Roboterarm nutzt diese innovative Leinwand für seine temporäre Kunst. Das eben Gezeichnete kann von der Leinwand einfach wieder weggewischt werden, um einem neuen Kunstwerk zu weichen. Somit benötigt diese Art des Malens besonders wenige Ressourcen. Wir finden das absolut genial und macht auch riesig Spaß. Hier ein früherer Artikel zum Thema Ressourcenverschwendung.

fluxuri

Warum bereitet es soviel Genugtuung über Palietten zu streichen? 😏

Robotic Woodcraft

Beim letzten hier vorgestellten Exponat werden Roboter so eingesetzt, wie wir es üblicherweise kennen: der Industrieroboter als Werkzeug. Hier werden Roboter in der Architektur und im Design verwendet z.B. als Fräse. Besonders wichtig war es den Künstler/inne/n hier eine Mensch-Maschinen-Kooperation in der Produktion aufzuzeigen, sowie die mögliche Verarbeitung von Holz (organisches Material vs. mechanischer Prozess).

Besonders angetan hat es uns dieser Beistelltisch. Die Kunsstoffbeine wurden mithilfe eines Roboterarms zurechtgebogen, welche somit einen endlos wirkenden Knoten anmuten.

robotic-woodcraft

Was wir daraus gelernt haben

Selbstverständlich können Roboter (noch?) nicht den ganzen künstlerischen Prozess alleine bewerkstelligen. Eine Maschine kann keine selbständige Kreativität an den Tag legen. Das ist unumstritten. Allerdings kann sie in gewissen Prozessen eingebunden werden bzw. spezielle Techniken überhaupt erst ermöglichen.

Im Zentrum der Ausstellung standen somit auch die Fragen: Sind Roboter als maschinelle Helfer zu sehen? Oder Nehmen uns Roboter die Arbeitsplätze weg? Die andere Seite der Medaille wäre: Sind Roboter wie ein Werkzeug für uns, um bisher Unmögliches zu erreichen?

Was ist EURE Meinung dazu? Wir sind sehr gespannt auf eure Kommentare! 🤖

 

Mein Staubsaugerroboter heißt R2-D2 und er malt schöne Bilder im Staub.

 

Hier gehts zu weiteren Infos über Kreative Robotik im AEC.

 

 

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