EXP TRAVEL: Begleitet uns nach…

San Francisco!

Gleich von Houston aus, sind wir aufgebrochen zu unserem zweiten kleinen Aufenthalt.. zur „City by the Bay“.

Die Anreise vom Flughafen zum Hotel gestaltete sich relativ reibungslos und einfach (mit BART und U-Bahn).

Von der U-Bahn raus, wurden wir gleich von der gnadenlosen Realität San Franciscos begrüßt. Auch zu später Stunde sind soo viele Menschen unterwegs. Die Powell Street entlang am Union Square vorbei, konnten wir gleich an den steilen Straßen für die nächsten Tage unsere Popomuskeln trainieren. Das Hotel war gut gelegen und richtig süß im Vintage Stil eingerichtet.

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Tag 1: Golden Gate Bridge & Golden Gate Park

Am ersten Tag haben wir gleich die Cable Cars an uns vorbeiflitzen sehen und wollten auch mal gerne rauf springen. So einfach wie gedacht ist das nicht. Es gibt, eigentlich wie bei einer normalen Straßenbahn, Stationen ABER hier muss man sich wegen der vielen Touristen, die alle den gleichen Gedanken haben wie man selber, richtig lange anstellen. Zumindest, wenn man Untertags in der Stadt zusteigen will. Nicht mit uns! Deshalb haben wir es dann am Abend nochmal probiert, was wesentlich gemütlicher war 😎.

Auf dem ersten Bild sieht man, wie die Cable Cars an den Endhaltestellen umgedreht werden. Und auf dem zweiten Foto sieht man, wie unglaublich steil die Straßen San Franciscos sind. Als nur gelegentlich Auto-Fahrerin, hätte ich hier sicherlich meine Probleme beim Einparken 😁.

Weiter im Text: Mit dem Bus sind wir am ersten Tag zur Golden Gate Bridge gefahren. Ich hatte keine allzu großen Erwartungen. Ist ja nur eine Brücke. Aber die Aussicht ist unglaublich schön. Wir sind gleich mal runter Richtung Meer gegangen. Dieser Abschnitt nennt sich Crissy Field und ist einer meiner Lieblingsplätze in San Francisco. Der Flair am Strand mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund und Sicht auf Alcatraz, die City gleich daneben. Einfach wunderbar. Auf der Wiesenfläche sind Tische, Bänke und Griller zur freien Verfügung. Viele Einwohner sitzen hier mit der Familie zusammen, spielen, trinken, essen. Freude pur sich hier aufzuhalten. Die Schnelligkeit und Bedrängnis der Stadt ist hier schnell vergessen.

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Nur wenige Schritte weiter ist auch schon der Strand. Wir haben uns beim Warming Hut eine Kleinigkeit zu Essen besorgt (was echt richtig lecker war!) und haben dann gestärkt die Brücke in Angriff genommen.

Wir sind bestimmt eine halbe Stunde auf der Brücke stadtauswärts gegangen und haben die schöne Aussicht auf die Stadt und Crissy Field genossen.

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Auf der Brücke ist es recht windig, wodurch wir leider übersehen haben, dass wir einen Sonnenbrand bekommen haben. Von der Sonne und dem langen Weg geplagt, haben wir uns entschieden den Tag gemütlich im Golden Gate Park ausklingen zu lassen. Ich hatte hohe Erwartungen, da ich bereits den Central Park in New York besucht habe, und mir den Golden Gate Park in etwa so ähnlich vorgestellt habe. War aber nicht so. Der Park war leider meine größte Enttäuschung in San Francisco. Wir waren auf dem Strawberry Hill, wo sich ein großer künstlich angelegter See befindet. In diesem sind zu meiner Freude sehr viele Schildkröten, welche alle um den besten Sonnenplatz kämpfen (ich habe ernsthaft gesehen, wie eine Schildkröte von einer anderen böswillig ins Wasser geschubst wurde 😱). Was ich allerdings unbedingt sehen wollte, war der Japanese Tea Garden. Ich stehe total auf solche japanischen Gärten. Sie sind für mich einfach der Inbegriff von Entspannung und Harmonie. Nachdem wir uns etwas verlaufen haben, konnten wir ein Pagodendach in der Ferne erspähen. Doch zu Früh gefreut, für den Garten musste man erstmal kräftig in das Geldbörserl greifen um rein zu kommen. Da ich ohnehin schon müde, verhungert und verärgert war, hat es mir gereicht und wir sind lieber in ein tolles Restaurant gegangen.

Ich hatte eine riesige Schüssel Thai Curry mit viel Gemüse Vollkornreis und Tofu (die Hälfte habe ich mir mit aufs Hotel genommen und am nächsten Tag gegessen.. Schlechte Idee: mir war übel und ich hatte Bauchschmerzen 😅).

 

Tag 2: Alcatraz & Pier 39

Auf Alcatraz habe ich mich schon sehr gefreut und vorab gut informiert. Für einen Besuch auf die Gefängnis-Insel muss man sich nämlich vorher anmelden. Etwa ein Monat vorher habe ich uns einen Platz auf der Fähre reserviert. Die Fahrt zur Insel war unglaublich schön. Das Meer war richtig ruhig und hat geglitzert, im Hintergrund die hügelige Stadt und in weiter Ferne die Golden Gate Bridge.

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Der Alcatraz Aufenthalt war die Planung wert. Man bekommt einen Audioguide, mit welchem man spannende Hintergrundgeschichten erfährt, man kann in die Isolationshaft-Zellen gehen und genauer betrachten und hat einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Daher haben wir hier auch etwa einen halben Tag verbracht.

Danach ging es auf den Pier 39, da dieser gleich in der Nähe des Alcatraz Fähren-Anlegeplatzes ist. Der Pier selber ist wunderschön anzusehen. Die kleinen quadratischen Shops stehen in Reih und Glied, der Holzboden, die Lichterketten… Einfach eine wirklich angenehme Atmosphäre, wenn da diese Menschenmasse nicht wäre 😁. Die Shops sind fast alle auf Souvenirs und Konsum ausgelegt und das tut der Stimmung und dem ganzen Flair einen drastischen Abbruch.

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In der Nähe unseres Hotels befand sich das China-Town Viertel, welches wir daraufhin für einen abendlichen Spaziergang nutzten. Die Shops waren voll mit typischen Chinakram, wie Teeservice, Kimonos, Winkekatzen etc. – ich mag sowas total gerne. Danach haben wir uns von der Cheesecake Factory (wer kennt es nicht aus Big Bang Theory 😄?!) gleich ein paar Käsekuchen to-go ins Hotelzimmer mitgenommen. Der Classic Cheesecake ist richtig yummi! Das Anstellen an der Warteschlange und der völlig überteuerte Preis geraten da fast in Vergessenheit…

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Tag 3: Lombard Street & Painted Ladies

Am letzten Tag hatten wir noch ein paar Stunden, bevor wir zum Flughafen aufbrechen mussten, in denen wir noch gerne die Stadt etwas genießen wollten. Durchaus bekannt in San Francisco sind die steilen Straßen aber auch die „gewundeste“ Straße der Welt… Die Lombard Street. Diese ist sicherlich einen Ausflug wert.

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Je nach Möglichkeit würde ich auch empfehlen, selber mit einem Auto von oben runter zu fahren. Von oben hat man auch einen schönen Blick auf Alcatraz. Danach sind wir mit Cable Car und Bus zu den „Full House“ Häusern gefahren… Die Painted Ladies. Wer kennt nicht das Intro-Bild, in dem die Tanner Familie am Allmao Park Picknicken und im Hintergrund sieht man diese tollen bunten Häuser im viktorianischen Stil.

Leider wurde zu der Zeit als wir dort waren, der Park umgebaut, weshalb wir nur wegen eines schnellen Schnappschusses den Weg auf uns genommen haben 😁..

 

Fazit:

In San Francisco hat mir richtig gut gefallen und ich habe mich total wohl gefühlt. Kennt ihr das, wenn euch der Flair/die Stimmung einer Stadt total mitreißt? Die Stadt hat etwas sehr Künstlerisches, was mich etwas an Soho in NY erinnert hat (zumindest die Viertel wo wir uns so rumgetrieben haben). Allerdings finde ich hätten wir viiel mehr Zeit benötigt, als nur diese 3 Tage + 1 Tag Anreise. Auf meinem Plan standen noch viele Punkte an, wie das Disney Museum, das Museum of Fine Arts, der Coit Tower (die Touristenattraktion Nr. 1 in San Francisco) und die Twin Peaks,…

Sorry für diesen etwas lang geratenen Blogbeitrag aber über San Franciso hatte ich so vieles zu berichten, da mir die Stadt wirklich unheimlich gut gefallen hat. Sie ist auf jeden Fall nochmal einen Besuch wert!

Wart ihr schon mal in San Francisco?
Was hat euch am meisten gefallen?

 

Was mir am besten in San Francisco gefallen hat ist San Francisco.

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